Zyperns Ruinen erwandern

Statt nur am Strand zu liegen bei Zypern Ferien, kann man sich auch mal auf Wanderschaft begeben. Und zwar hin zu den vielen Ruinen und sonstigen Bauwerken, die es auf der Insel zahlreich gibt. Ein schönes Ziel ist das Ort Kyrenia, an den Hängen des Pentadaktylos-Gebirges auf gut 700 m Höhe. Dort findet man die Klosterruine Beylerbeyi (Bellapaís), die im Jahr 1205 gegründet wurde. Die Ruinen sind heute ein beliebtes Ziel von Wanderern. Wie auch die antike Stadt Salamis. Der Ort beherbergte einst rund 100.000 Menschen und hat auch heute noch einige sehr gut erhaltene Gebäudeteile, wie das römische Amphitheater, das rund 15.000 Menschen Platz bot. Gesehen haben sollte man auch das Kloster Kykko. Dieses befindet sich in luftiger Höhe, auf 1140 m auf dem Hang von einem Bergrücken.

Foto: qayyaq  / pixelio.de
Foto: qayyaq / pixelio.de


Paphos und noch weitere Klöster

Sehr bekannt sind auch die Mosaike von Paphos, die sich auf den Böden dreier römischer Villen in der Nähe vom dortigen Hafen befinden. Ganz in der Nähe findet man auch die berühmten Königsgräber von Paphos, eine unterirdische Totenstadt hoher ptolemäischer Beamter, wobei die Ausgrabungen dort noch nicht abgeschlossen sind. Diesen kann man, wenn man möchte, beiwohnen. Und auf der Insel Zypern findet man schließlich auch den Geburtsort der Göttin Aphrodite bewundern, der sich in Petra tou Romiou befindet. Hier handelt sich hier um malerische Felsen zwischen Strand und Felsküste. Gesehen haben sollte man auch das Kloster von Ayios Neophytos. Dieser stattliche Bau wurde ebenfalls von Mönchen erbaut und ist eine kunstvoll ausgemalte Höhlenkirche.