Zypern entdecken

Wer schon Ferien Zypern macht, der sollte auf keinen Fall nur am Strand herumliegen und die Sonne genießen, die auf der Insel Zypern aber nun einmal wirklich sehr stark scheint. Vielmehr sollte man mehrere kleine Ausflüge unternehmen, die letztlich dazu beitragen, dass man auch die Insel sehr gut kennenlernen kann. Denn erst diese Ausflüge machen einen Urlaub auf Zypern wirklich interessant und gestalten ihn abwechslungsreich. Die besonderen Sehenswürdigkeiten auf der Insel sind vor allem Bauwerke aus der Zeit Osmanen und auch Klöster, die von den Mönchen errichtet wurden. Auch für absolute architektonische Laien sind diese Bauwerke interessant, selbst wenn wie bei vielen Klöstern nur noch Ruinen vorhanden sind. Nicht entgehen lassen sollte man sich die Salamis Ruinen, die man auf der Halbinsel Karpas findet.

Foto: strowa  / pixelio.de
Foto: strowa / pixelio.de


Die Stadt Kyrenia

Während dieses Gebiet um die Ruinenstadt in einem wunderschönen Wald liegt, welcher aus Mimosen, Kiefern und anderen Pflanzen besteht, befindet sich die Stadt Kyrenia in Nordzypern . Diese Stadt ist von einer engen Mauer mit Türmen umgeben und biete viele Besonderheiten. Optisch wirkt die Stadt wie ein Märchenland, wobei der Eindruck noch verstärkt wird, weil die Menschen hier die alten Traditionen und die Kultur noch immer leben. Auch hier befindet sich ein Kloster in der Nähe, das wie viele andere aus dem 13. Jahrhundert stammt. Davon stehen zwar auch nur noch Ruinen. Doch auch von diesen bekommt der Besucher einen Eindruck, wie man hier wohl gelebt hat.

Nikosia – mehr als nur Hauptstadt

Im Süden der Insel liegt die Hauptstadt Nikosia. Sie ist seit dem Berlin nicht mehr eine geteilte Stadt ist, die letzte geteilte Hauptstadt der Welt und das Sinnbild der seit 1974 andauernden Besetzung des Nordens der Insel durch die Türken. Doch in beiden der Teile der Stadt gibt es viele Sehenswürdigkeiten, darunter viele Kirchen, aber auch Denkmäler und Museen sowie Parks. Das rege Kulturleben der Hauptstadt der Republik Zypern spielt sich in der Umgebung des Famagusta-Tores ab. Hier findet man zahlreiche Restaurants, Kneipen und Einkaufsläden. Sehenswert ist auch die 1872 errichtete Faneromeni-Kirche mit dem angeschlossenen Ikonenmuseum, das sich im Erzbischöflichen Palast befindet. Ein weiteres sehr spannendes Museum ist das Archäologische Museum, gegründet 1882.