Informationen zu der Stadt Nizwa (Oman)

Meine Freundin und ich waren in Nizwa unterwegs, weil uns die die Oasenstadt unbedingt anschauen wollte. Mir war es nämlich absolut schleierhaft, wie eine Stadt mitten in der Wüste entstehen konnte und so wollte ich mich selbst davon überzeugen. Davon einmal abgesehen, hat Nizwa viele coole Sehenswürdigkeiten, die man sich anschauen muss. Als wir angekommen sind, haben wir von weitem schon den großen Turm gesehen. Er ist aber auch wirklich nicht zu übersehen, denn 30 Meter Höhe sieht man eben einfach. Vor Ort kann man sich auch über die Geschichte von Nizwa erkundigen und das haben wir dann auch getan. Im Jahr 751 wurde der erste Imam der Ibaditen, einer religiösen Gemeinschaft gewählt. Sie brauchten einen Platz um zu leben und so siedelten sie sich in einer Oasenstadt an. Bis ins 12. Jahrhundert war Nizwa die Landeshauptstadt vom Oman, doch dann bekam die Stadt Bahla die bessere Rolle und war fortan Landeshauptstadt. Im 17. Jahrhundert bekam sie wieder eine größere Rolle zugesprochen unter der Yaruba Dynastie.

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Foto: backpacker / pixabay

Damals war sie zeitweise wieder Hauptstadt, bis der Sultan Said ibn Taimur 1955 die Herrschaftsgewalt über das Landesinnere bekam und damit auch über die Stadt Nizwa. Er besuchte Nizwa zum ersten Mal und so wurde Nizwa die Hauptstadt des ibaditischen Imamats Inner- Oman. Ich fand die Geschichte sehr interessant, auch wenn sie nicht bis in die heutige Zeit reicht und viele Jahre ausgelassen wurden. Um ein wenig mehr in die Tradition einzutauchen, gingen meine Freundin und ich noch auf den Souk. Dort kann man nämlich am besten die alte Tradition sehen.