Der zweite Tag im Engadin

Mittlerweile hatten wir den zweiten Tag in unserem Engadin Wochenende erreicht. Am gestrigen Tag sind wir mit dem Bus bei einem der Wellnesshotels Schweiz angekommen und haben den Abend im Spa genossen, weil keine Aktivitäten angesetzt waren. Wir konnten so richtig entspannen und fielen abends glücklich ins Bett. Am nächste Morgen nahmen meine beste Freundin und ich uns vor, lange auszuschlafen, denn das hatten wir bei uns zu Hause nie. Wir haben beide kleine Kinder, die derzeit gerade bei unseren Männern waren und so gab es eigentlich nie auch nur eine ruhige Minute für uns. Jetzt aber mussten wir es natürlich genießen, dass wir lange schlafen konnten und das taten wir auch. Frühstück gab es schließlich bis 10.30 Uhr und so hatten wir noch genug Zeit zum frühstücken. Am Morgen sollte auch der Tagesausflug unserer Reisegruppe losgehen, den wir gebucht hatten, aber das war auch erst um 11 Uhr. So schliefen wir aus bis 10 Uhr, gingen duschen und saßen um 10.15 Uhr noch pünktlich beim Frühstück.

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Foto: Security / pixabay

Innerhalb der 15 Minuten schlugen wir uns die Bäuche voll und waren tatsächlich um genau 11 Uhr am Treffpunkt, um die Tour mitzumachen. Wir wussten erst gar nicht mehr, worum es bei der Tour genau geht, bis Wanderkarten verteilt wurden. Hätten wir daran gedacht, dass es zum Wandern geht, hätten wir uns nicht so voll gefuttert. So mussten wir nun in den sauren Apfel beißen und wandern gehen. Aber so anstrengend, wie wir uns das Wandern vorgestellt haben, war es dann doch nicht. Einige alte Menschen hatten mit der Steigung des Berges wirklich etwas zu kämpfen, aber uns ging es gut und auch der Rucksack wurde nicht zu schwer. So ging es über Stock und Stein über Wiesen und Wälder bis hin zu ganzen Waldstücken hoch zur Heidi Hütte. Oben angekommen, hatte man einen grandiosen Ausblick. Zum Glück sind wir wirklich mit gewandert, denn ich hätte mich wirklich geärgert, wenn ich diesen Ausblick nicht gesehen hätte. Bei der Heidi Hütte hielten wir uns dann gut eine Stunde auf und bestaunten auch die Hütte von Innen. Ich fand es sehr schön, denn ich kannte den Film vom Engadin und so habe ich mich doch sehr gefreut, hier zu sein.