Autoversicherung in den USA für Residenten

In den USA leben bisher noch viele Residenten. Das heißt Menschen, die beschlossen haben ihren Lebensabend in den USA, vornehmlich in Staaten wie Florida zu verbringen. Sie besitzen dort ein Haus und haben auch ein Auto. Die meisten verbringen dort nur einen Teil des Jahres. Wie sieht es dann aber aus mit dem Versicherungsschutz fürs Auto. Wo muss man die Autoversicherung berechnen und abschließen – in den USA oder in Deutschland? Die Antwort: In den USA. Doch um einen Führerschein in den USA zu beantragen, braucht man ein Visum und einen Reisepass. Das Visum gilt für drei Monate und auch der amerikanische Führerschein ist dann nur für die Dauer dieser Zeit erhältlich. Für den Behördengang verliert man allerdings einen halben Tag Zeit in den USA. Doch auch mit dem deutschen Führerschein kann man in den USA Auto fahren und sogar eines kaufen und eine Versicherung abschließen. Wissenswert: In Florida herrscht Versicherungspflicht fürs Auto!

Foto: Andreas Hermsdorf  / pixelio.de
Foto: Andreas Hermsdorf / pixelio.de


Versicherungssummen etc.

Auch wenn man meint, dass die Versicherung in den USA fürs Auto weitaus minderwertiger ist, der wird überrascht sein. Vor allem in Florida ist die Autoversicherung doch recht ausgestattet. Doch die zu versichernde Mindestschadensumme liegt nur bei lediglich 10.000 Dollar. Zum Vergleich dazu: Bei Personenschäden beträgt die Mindestdeckungssumme in Deutschland schon allein 7,5 Millionen Euro. Es ist zu empfehlen, dass für die Autoversicherung ein höherer Versicherungsschutz gewählt werden sollte. Vorteilhaft in den USA ist dabei gegenüber Kanada: Bei vielen Versicherungen gibt es die Möglichkeit, die volle Versicherungsprämie auch nur für diejenigen Monate zu bezahlen. Für Residenten ist das natürlich vorteilhaft von den Kosten her, da sie ja eh nur wenige Monate im Land sind.

Garagenstatus

In Florida können die Verbraucher zudem auch Vergünstigungen bei der Prämie erwarten. Und zwar in Form des sogenannten „Garagenstatus“. Allerdings wird die staatlich verpflichtende Mindestdeckungssumme von 10.000 Dollar dann noch einmal reduziert. Das heißt es muss ein noch sehr viel geringerer Betrag versichert werden. In den USA ist es im Übrigen so, dass Fahrzeughalter mit ausländischem Führerschein höhere Versicherungsprämien bezahlen als mit einer US-Driver’s Licence. Doch durch geschickte Planung und mit der richtigen Versicherung lassen sich ebenfalls Prämien sparen.