Auf Entdeckungstour in Zypern unterwegs

Immer mehr Aufmerksamkeit gewinnen Zypern Ferien. Im Norden der Insel liegt zum Beispiel der Ort
Kyrenia, an den Hängen des Pentadaktylos-Gebirges auf gut 700 m Höhe. Hier befindet sich die Klosterruine Beylerbeyi (Bellapaís). Diese Abtei wurde einst im Jahr 1205 gegründet von Augustinermönchen. Heute sind die Ruinen ein sehr beliebtes Wanderziel auf Zypern. Besichtigen kann man die Ruinen natürlich auch. Im Ort selbst kann man den einen oder anderen guten Schluck Wein trinken. Und Zypern hat noch mehr Ruinen zu bieten, zum Beispiel das antike Salamis. Dieser Ort war einst die größte und reichste Stadt Zyperns. Gut erhalten ist hier noch das römische Amphitheater. Hier fanden einst rund 15.000 Zuschauer Platz. In der Blütezeit der Stadt lebten hier rund 100.000 Menschen.

Foto: Alexander Dreher  / pixelio.de
Foto: Alexander Dreher / pixelio.de


Kloster Kykko

Sehenswert ist auch das Kloster Kykko, Zyperns wohl berühmtestes Kloster. Dieses befindet sich auf einsamer Höhe von 1140 m, auf einem Hang eines Bergrückens. Dieses Kloster wurde im 12. Jahrhundert auf Zypern gegründet und durch einen Brand im Jahr 1813 zerstört und wieder neu aufgebaut. Heute steht dort wieder eine Kirche, die eine schöne Innenausstattung hat. Darüber hinaus gibt es hier auch ein Museum mit vielen Kunstwerken und Wandelgängen. Im Innenhof des Klosters findet man prachtvolle Mosaike auf Goldgrund. Die wichtigste Reliquie ist wohl eine Marien-Ikone, welche dem Propheten Lukas gehört haben soll. Das Kloster kann man natürlich auch besichtigen. Ein weiteres Kloster das man besichtigen kann ist das von Ayios Neophytos.

Weitere Sehenswürdigkeiten

Zu den weiteren Sehenswürdigkeiten auf der Insel Zypern gehört auch der Kaledonia-Pfad. Dieser führt durchs Hochgebirge von Zypern hin zu einem Wasserfall. Gesehen haben sollte man auch die Mosaike von Paphos, die sich auf den Böden dreier römischer Villen nahe dem Hafen befinden. Und auch die Königsgräber von Paphos kann man dann gleich besichtigen. Es handelt sich hier um eine unterirdische Totenstadt hoher ptolemäischer Beamter. Die Ausgrabungen dort sind noch nicht abgeschlossen. Man kann diesen nahe dem Meer beiwohnen. Auf der Insel Zypern kann man zudem auch den Geburtsort der Göttin Aphrodite bewundern, der sich in Petra tou Romiou befindet. Es handelt sich hier um malerische Felsen zwischen Strand und Felsküste.